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Der Holzwickeder SC startet in das „Abenteuer Oberliga“

Fußball

Der Holzwickeder SC startet in die Vorbereitung auf die kommende Saison, in der die Schmeing-Truppe Neuland betritt. Denn nach dem Aufstieg geht es künftig in der Oberliga weiter.

Holzwickede

, 03.07.2018
Der Holzwickeder SC startet in das „Abenteuer Oberliga“

Der Holzwickeder SC nimmt in der kommenden Saison in der Oberliga Maß.Archiv © Art

Denn nach dem Aufstieg geht es künftig in der Oberliga weiter. Viele unbekannte Gegner erwarten den HSC in der neuen Umgebung. Ausnahmen sind ASC Dortmund, FC Brünninghausen, Hammer Spielvereinigung und Westfalia Rhynern. Kontrahenten also, mit denen sich der HSC zwischenzeitlich immer wieder in der Meisterschaft in der Westfalenliga, oder auf Kreispokalebene maß. Die Sportredaktion unterhielt sich mit Axel Schmeing über seine Einschätzung hinsichtlich kommender Spielzeit.

Sie betreten mit dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen Neuland. Wie schätzen Sie die Qualität dieser Liga ein?

Die Oberliga ist mit Sicherheit ein großer Qualitätssprung. Die Teams dort wirken sehr robust in ihrer Spielweise. In spielerischer Hinsicht, so denke ich, können wir da aber wohl ganz gut mithalten. Aber es wird dennoch sicher sehr schwer für uns.

Sie haben für die sicherlich schwere, dafür aber auch interessante Aufgabe in der fünften Liga 14 neue Akteure verpflichtet. Dem stehen zehn Abgänge gegenüber. Sehen Sie Ihr Team dadurch personell stärker als im Vorjahr?

Dazu schon heute eine Aussage zu machen, halte ich für ganz schwierig. Bekanntlich haben wir auch zur kommenden Saison hauptsächlich junge Akteure verpflichtet. Damit haben wir in den vergangenen Spielzeiten stets gute Erfahrungen gemacht. Deren Entwicklung müssen wir aber erst einmal abwarten.

Sie haben, wie Sie selbst sagen, in erster Linie auf junge Neuverpflichtungen gesetzt. Birgt das nicht auch ein großes Risiko in der höheren Spielklasse?

Natürlich hätten wir für die Oberliga auch sehr gerne einige erfahrene Leute verpflichtet, das ist keine Frage. Allerdings war das aus verschiedenen Gründen ganz einfach nicht umsetzbar, das muss man ganz realistisch sehen.

Ihr Team hat nach Saisonabschluss 2017/2018 einige Akteure an anderen Vereinen verloren. Welcher Abgang tut Ihrer Mannschaft am meisten weh?

Da ist natürlich in erster Linie Robin Schultze zu nennen, den es zu unserm künftigen Ligarivalen TuS Haltern gezogen hat. Robin Schultze ist als Spieler und auch als Typ für unseren Verein eigentlich nur ganz schwer zu ersetzen. Ihn hätte ich natürlich liebend gern behalten.

Sie gelten als ein Trainer mit einer realistischen Einstellung. Wie sehen Sie die Chancen, dass sich ihre Mannschaft gut in der Oberliga zurechtfindet?

Natürlich wird es für uns als Aufsteiger in neuer Umgebung sehr schwer. Es kommen viele Unbekannte auf uns zu. Nach Lage der Dinge gibt es, wenn aus der Regionalliga nicht mehr als zwei Teams absteigen, auch aus der Oberliga nur zwei Absteiger. Daher sehe ich schon gute Chancen auf den Klassenerhalt für meine Mannschaft. Wichtig wird es sein, dass wir von größeren Verletzungen verschont bleiben.

Sicherlich haben Sie sich mit den künftigen Gegnern schon näher befasst. Wer sind für Sie die Titelanwärter in der kommenden Spielzeit 2018/2019 für den Aufstieg in die Regionalliga?

Da sollte man erst einmal den Saisonverlauf, vielleicht bis zum zehnten Spieltag abwarten. Sicherlich gibt es für mich einige Teams, denen ich schon im Vorfeld gute Aufstiegschancen einräume. Die Zweite von Schalke 04, den TuS Haltern, aber auch die Hammer Spielvereinigung sehe ich als Kandidaten mit guten Möglichkeiten an.