Denkmaltag am 8. September: Thema sind revolutionäre Ideen

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals findet am 8. September statt. Das diesjährige Thema bezieht sich auf das Bauhaus-Jubiläum. Es laute „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“, teilte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz am Montag in Bonn mit. „Vielerorts stehen revolutionäre Ideen oder der technische Fortschritt, die ein Denkmal ausmachen, im Fokus“, erklärten die Koordinatoren. Viele Denkmale, die heute selbstverständlich erschienen, seien zu ihrer Entstehungszeit modern und revolutionär gewesen.

12.08.2019, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bundesweit können in 2500 Städten und Gemeinden rund 8000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten besichtigt werden, davon rund 1200 in Nordrhein-Westfalen. Eröffnet wird der Denkmaltag in diesem Jahr in Ulm, wo am Münsterplatz die spätmittelalterliche Kirche und die moderne Architektur des Stadthauses zusammentreffen. Im vorigen Jahr kamen 3,5 Millionen Besucher zu dem Aktionstag, der seit 1993 immer am zweiten Sonntag im September veranstaltet wird.

Bundesweit können dann viele Gebäude oder Anlagen besichtigt werden, die sonst für die Öffentlichkeit nicht geöffnet sind. Die private Stiftung will damit Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege schaffen.

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