Debatte über Mentalität regt Christoph Kramer auf

Mittelfeldspieler Christoph Kramer von Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die Debatte über Mentalität im Fußball kritisiert. „Suchen wir nach Erklärungen für irgendwelche Ergebnisse, landen wir am Ende regelmäßig beim Stichwort Mentalität“, sagte der Weltmeister dem „Kicker“ (Donnerstag). „Da wird so viel Quatsch hineininterpretiert, dass ich nur den Kopf schütteln kann.“

11.07.2019 / Lesedauer: 2 min
Debatte über Mentalität regt Christoph Kramer auf

Borussia Mönchengladbachs Mittelfeldspieler Christoph Kramer spielt den Ball. Foto: Federico Gambarini

Als Beispiele nannte der 28-Jährige die öffentliche Diskussion über zwei Heimspiele der Gladbacher aus der letzten Saison gegen Berlin und Wolfsburg. Die Mannschaft habe großartige Leistungen abgerufen, viele Chancen gehabt, aber trotzdem verloren. Danach habe es geheißen, „Gladbach hat die Gier vor dem Tor gefehlt, zu wenig Wille, keine Fokussierung aufs Wesentliche“, sagte Kramer. Diese Debatten würden ihn aufregen. Trotzdem sei „Gier nach Erfolg“ das Allerwichtigste im Fußball.

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