Das gibt es nur in Schwerte: Ausbildungsbörse war voller Erfolg

9. Ausbildungsbörse

Was macht ein Zerspanungsmechaniker, wie kann ich Feuerwehrfrau werden? Diese und ähnliche Fragen beantwortete die 9. Schwerte Ausbildungsbörse.

Schwerte

von Felix Mühlbauer und Laura Mannert

, 11.10.2019, 17:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Das gibt es nur in Schwerte: Ausbildungsbörse war voller Erfolg

Wer macht eigentlich was: Von der Blechverarbeitung bis zum Dienst bei der Stadt reichte das Angebot bei der Ausbildungsbörse. © Kai Hillebrand

Vom Schulzentrum Nord bis zum Baubetriebshof an der Schützenstraße zog sich am Donnerstag die lange Karawane von Schülerinnen und Schülern. Die neunte Schwerter Ausbildungsbörse war wohl die Größte ihrer Art. Dementsprechend zufrieden waren auch die Veranstalter - der Kultur und Weiterbildungsbetrieb der Stadt, die Unternehmervereinigung US2 und der städtischen Wirtschaftsförderung. „Ein voller Erfolg“, wertete Egon Schrezenmaier, Vorsitzender von US2.

„Macht eine Ausbildung“

Über 50 Unternehmen stellten ihre Ausbildungsberufe in der riesigen Halle des Baubetriebshofes vor. Von der Stadtverwaltung über das Krankenhaus bis zu klassischen Handwerksbetrieben. Sie alle warben; Macht eine Ausbildung. „Nach einer Dreijährigen Ausbildung hat man die gleiche Qualifikation wie ein Fachabitur, könnte danach noch studieren, wenn man das will, hat aber nicht die Zeit verschenkt“, so Britt Hesselbach-Komander, Chefin von Hesselbach Hörakustik.

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So war die 9. Ausbildungsbörse in Schwerte

Fotos von Ausstellern und Besuchern der 9. Schwerter Ausbildungsbörse.
11.10.2019
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© Kai Hillebrand
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Das ein Studium nicht immer erste Wahl sein muss, bekräftigte auch Laura Risse (Tanzlehrerin in der Tanzschule Thiele). Sie entschied sich für eine Ausbildung zur Tanzlehrerin. Den Schülerinnen und Schülern, die an ihren Stand kamen riet sie: „Für einen Job bei der Tanzschule Thiele ist es wichtig, dass man im Team gut zusammenhält.“

Schüler sorgten für Speisen und Getränke

Auch Schüler waren in die Organisation der Veranstaltung eingebunden:

Tobias Kraushaar vom Ruhrtal Gymnasium machte Dienst am Foodtruck seiner Schule: "Wir wurden gefragt, ob wir das Catering übernehmen möchten, und haben spontan ja gesagt." Die Einnahmen werden nach Südafrika gespendet, dort hat das RTG ein Partnerprojekt. Es wurden ausschließlich Bio Produkte verkauft. „1A, spitzenmäßig, voll lecker und alles Bio“, bewarb Kraushaar sein Angebot.

Die potenziellen Auszubildenden nahmen das Angebot freudig an.

„Es ist interessant zu entdecken, was man alles machen kann.“, verrät die 14-jährige Sarah Kaufmann. „Ich finde es gut, weil man sich mal Eindrücke von verschiedenen Berufsfeldern machen und sich überlegen kann, was man in der Zukunft machen möchte.“ Leonie Altmann, die derzeit die neunte Klasse besucht, sieht das ähnlich: „Man bekommt viele Einblicke und kann sich dann auf ein Feld spezialisieren.“ In ihrem Fall sei das ein Beruf im Krankenhaus. Neben den Informationen über das Berufsleben kommen auch die verteilten Goodies der Betriebe gut bei den Schülerinnen und Schülern an, wie die 13-jährige Larissa Brück anmerkt.

Elternabend mit wenig Beteiligung

Bei einer rundum gelungenen Veranstaltung trübt nur ein einziger Wermutstropfen den guten Gesamteindruck merkt Egon Schrezenmaier an: „Für den Elternabend am Vorabend der Ausbildungsbörse hätten wir uns mehr Resonanz gewünscht.“

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