Nikolaus und Tanne aus Metall sollen Platz vor dem Bahnhof in Schwerte aufwerten

dzAdventliche Skulpturen

Tanne und Nikolaus, zwei Skulpturen aus Metall – seit wenigen Tagen stehen sie auf dem Platz vor dem Schwerter Bahnhof. Dahinter steckt eine Idee, die auch anderswo umgesetzt werden soll.

Schwerte

, 15.12.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Etwa zwei Meter hoch ist die Tanne, auf die jeder zuläuft, der den Schwerter Bahnhof geradeaus verlässt. „Frohe Weihnachten“ ist zu lesen auf der einen Hälfte dieser Skulptur aus Metall, die zweidimensional und im Stil von Scherenschnitten gehalten ist.

Nicht ganz so schnell zu sehen, aber doch schöner im Detail: der etwa ein Meter große Nikolaus, der mitten im Nachbarbeet steht, kurz vor der gläsernen Fahrradgarage der Radstation. Er trägt eine Glocke vor sich her mit dem Schwerter Wappen.

Bis vor kurzem standen hier noch Metallblumen

Wer steckt dahinter? Und vor allem: welche Idee? Eine, die demnächst auch anderswo umgesetzt wird?

Ja, zumindest falls Geld, Qualität und Ideen stimmen, unterstreicht Sabine Hermann. Sie ist Fachcontrollerin bei der Stadt Schwerte und arbeitet eng mit dem Baubetriebshof zusammen. Und der wiederum ist für die Metallfiguren verantwortlich, also auch für die beiden vor dem Bahnhof.

Bis vor kurzem standen dort noch Metallblumen inmitten der bepflanzten Fläche. Montiert sind sie mit großen Schrauben im Betonsockel. Das wiederum macht den Wechsel möglich.

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Idee und Umsetzung stammen vom Baubetriebshof

„Das haben sich die Mitarbeiter des Baubetriebshofs ausgedacht“, erläutert Sabine Hermann, und fügt hinzu: „Von der Idee bis zur Umsetzung in der Schlosserei. Alles, was man im Moment sieht, ist im eigenen Haus entstanden.“

Die beiden Mitarbeiter in der Schlosserei hätten da wirklich Fachkenntnis und ein besonders gutes Händchen für die Umsetzung. Doch so stolz man bei der Stadt Schwerte auch auf die Metall-Skulpturen ist, so sehr hat man auch Verständnis für die betreffenden Mitarbeiter. Und die möchten in der Öffentlichkeit nicht namentlich genannt werden.

Nikolaus und Tanne aus Metall sollen Platz vor dem Bahnhof in Schwerte aufwerten

Deutlich zu sehen: Auf den Sockel können unterschiedliche Skulpturen geschraubt werden. Denn ab Januar passt der Baum ja inhaltlich nicht mehr. © Björn Althoff

„Wir wollen die öffentlichen Grünflächen aufwerten“

Lieber verweist Sabine Hermann darauf, dass es kein Zufall ist, dass die Figuren ausgerechnet auf dem Bahnhofsvorplatz stehen. Nach und nach sollten viele Aus- und Einfallstraßen eine besondere Gestaltung erhalten.

In Ergste gebe es ja jetzt den „Ergste“-Schriftzug auf dem Kreisel. An der Amtsstraße in Westhofen seien die Beete neu gestaltet worden. „Wir gucken immer, was der Geldbeutel hergibt, dass man solche Projekte auch umsetzen kann.“

Wir, das sind neben Hermann sieben weitere städtische Mitarbeiter im Team mit dem offiziellen Titel „Stadtbildgestaltung und -pflege“. Zusammen „wollen wir die öffentlichen Grünflächen aufwerten“. Vielleicht geschehe das 2020 oder danach auch mit weiteren adventlichen Skulpturen.

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