Darum hat sich die Sanierung der Skateranlage so lange verzögert

Skateranlage

Mit einer schnellen Reparatur ist es bei der Skateranlage nicht getan. Sie ist aus Sicherheitsgründen seit dem Frühjahr gesperrt. Die Stadt erklärt, warum sich die Sanierung verzögert hat.

Lünen

, 07.08.2019, 09:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum hat sich die Sanierung der Skateranlage so lange verzögert

Gesperrt ist die Skateranlage auf dem Theaterparkplatz. Seit dem Frühjahr können Kinder und Jugendliche sie nicht nutzen. Jetzt soll sie saniert werden. © Quiring-Lategahn

Es sei „sehr schade, dass gerade jetzt im Sommer die Skateranlage wegen fehlender Verkehrssicherheit nicht zugänglich ist“, erklärte Benedikt Spangardt, Pressesprecher Stadt Lünen auf Anfrage. Gerade in den Ferien haben viele Kinder und Jugendliche freie Zeit, Sprünge auf den Rampen zu trainieren.

Warum sich so lange dort nichts tat, erklärt Spangardt mit der aufwändigen Reparatur. Angesichts anderer Projekte habe die Anlage warten müssen. „Das liegt auch daran, dass die Stadt nur begrenzte Personalkapazitäten hat und nicht beliebig viele Projekte einer bestimmten Größenordnung gleichzeitig bearbeitet werden können.“

Andere Projekte erst beenden

Weil der Skatepark als Spielplatz geführt wird, ist die Abteilung Stadtgrün zuständig. Sie habe zunächst andere Projekte abschließen müssen. „Als Beispiele seien die Spielplätze Holunderweg und Westfaliastraße genannt, aber auch der Wasser- und Staudengarten im Lippepark.“

Momentan gehen die Fachleute davon aus, dass der Asphalt des Skateparks komplett erneuert werden muss. Das bedeute, dass alle Rampen abgebaut, der Untergrund gefräst und wieder neu aufgebaut werden müsse. Parallel dazu würden die Aufbauten überprüft und möglicherweise repariert oder erneuert.

Zu den Kosten konnte die Stadt noch nichts sagen. Ziel sei es, bis zu den Herbstferien fertig zu sein.

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