Darum braucht die Feuerwehr ein neues Gerätehaus

Hintergrund

Das Gerätehaus der Feuerwehr an der Bahnhofstraße ist in seiner jetzigen Form auf Dauer nicht mehr zulässig. Durch den Anbau sollen Mängel beseitigt werden, die den Kameraden ihr Ehrenamt erschweren.

Holzwickede

, 26.08.2019, 16:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum braucht die Feuerwehr ein neues Gerätehaus

Das schwere Atemschutzgerät müssen die Kameraden der Holzwickeder Feuerwehr an der Bahnhofstraße zur Wartung mühsam in den Keller schleppen. © Marcel Drawe

„Mit Blick auf Einsätze der Feuerwehr beim Brand im Frankfurter Weg oder dem Flugzeugabsturz in Hengsen müssen wir in die Feuerwehr investieren“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Drossel ganz klar – auch wenn das am Ende 1,6 Millionen Euro kosten sollte. Nur eine gut ausgerüstete Feuerwehr garantiere auch den Brandschutz in der Gemeinde.

„Wir kommen an dem Bauvorhaben nicht vorbei“, sagt auch ihr Beigeordneter Bernd Kasischke. Die Gründe für den Anbau liegen auf der Hand: Während Löschzug 2 seit 2017 in Hengsen eine moderne Feuerwache zur Verfügung steht, muss Löschzug 1 improvisieren.

Viel Improvisation im Gerätehaus

So ist die Atemschutzwerkstatt im Keller des Verwaltungsgebäudes untergebracht – schweres Atemschutzgerät muss umständlich von A nach B getragen werden. Auch ein Schwarz-Weiß-Bereich fehlt an der Bahnhofstraße. Die Kameraden haben ihre Garderoben hinter den Einsatzwagen in der Fahrzeughalle. Um Kontamination zwischen Dienst- und Alltagskleidung zu vermeiden, müssen die Bereiche getrennt sein. Auch sind Umkleiden, Toiletten und Duschen nicht nach Geschlecht getrennt.

Atemschutzwerkstatt, Umkleiden für Frauen sowie Männer und ein Raum für allgemeine Wartungsarbeiten sollen durch den Anbau geschaffen werden. Der wird am Ende eine Fläche von rund 450 Quadratmetern umfassen. Insgesamt soll der Feuerwehr eine Fläche von gut 1370 Quadratmetern zur Verfügung stehen.

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