Dalí am Rhein: Arp Museum setzt 2020 auf surreale Themen

Das Arp Museum in Remagen will im kommenden Jahr auch dank einer Schau mit Werken des spanischen Malers Salvador Dalí mehr Besucher anlocken. „Das neue Jahr 2020 widmen wir dem Thema „Total surreal“ und freuen uns sehr darauf, den Jahrhundertkünstler Salvador Dalí (1904-1989) dank Leihgaben aus der ganzen Welt erstmals im intensiven Dialog mit Werken Hans Arps (1886-1966) aus der surrealistischen Phase zeigen zu können“, teilte Direktor Oliver Kornhoff am Donnerstag mit. 1929 waren laut dem Museum beide Künstler in Paris aufeinander getroffen und hatten sich ein Jahrzehnt lang gemeinsam an zahlreichen Ausstellungen beteiligt. Die Schau in Remagen ist vom 16. Februar bis 16. August 2020 geplant.

12.12.2019, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dalí am Rhein: Arp Museum setzt 2020 auf surreale Themen

Eine Skulptur des Künstlers Hans Arp ist vor dem Arp-Museum zu sehen. Foto: Thomas Frey/dpa

Kornhoff sprach von einem attraktiven Programm im neuen Jahr. Man gehe davon aus, damit rund 65 000 Gäste gewinnen zu können. 2019 seien etwa 55 000 Besucher im Arp Museum mit dem historischen Künstlerbahnhof Rolandseck und einem Neubau des US-Stararchitekten Richard Meier am Hang über dem Rhein südlich von Bonn gezählt worden. Dicht an der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen zählt es zu den bedeutendsten Kunstmuseen in Rheinland-Pfalz.

Zeitlich parallel zur Dalí-Arp-Ausstellung plant es eine Schau mit dem 1969 geborenen Berliner Maler Jonas Burgert. Kornhoff zufolge hat der „international gerade gefeierte“ Künstler dafür eigens neue monumentale Gemälde und Skulpturen geschaffen. Laut dem Arp Museum sind sie „voller Gegensätze und Rätsel, zeitlos und symbolhaft“.

Vom 21. Juni 2020 bis 10. Januar 2021 soll eine Ausstellung mit inneren Erlebnissen von Heiligen unter dem Motto „Traum und Vision. Malerei und Skulptur 1500-2000“ laufen. Expressive Werke des Künstlers Antonius Höckelmann (1937-2000), der Anfang der siebziger Jahre im Künstlerbahnhof Rolandseck gearbeitet hat, sollen vom 13. September 2020 bis 24. Januar 2021 im Arp Museum zu sehen sein.

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