DOSB-Chef: Olympia-Entscheidung nicht unter Zeitdruck

Der Deutsche Olympische Sportbund will sich im Falle einer neuen Olympia-Bewerbung keinesfalls unter Zeitdruck setzen lassen. „Sportdeutschland muss von einer künftigen Bewerbung nachhaltig profitieren, daran werden wir mögliche Konzepte messen“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann der „Westdeutschen Zeitung“.

22.10.2019, 17:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
DOSB-Chef: Olympia-Entscheidung nicht unter Zeitdruck

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, auf einer Pressekonferenz. Foto: Fabian Sommer/dpa

„Wann die Zeit für eine konkrete Entscheidung des DOSB reif sein wird, ist deshalb aus heutiger Sicht schlichtweg nicht zu beantworten“, betonte Hörmann. „Das kann 2020 genauso gut der Fall sein wie in den dann folgenden Jahren.“

Am Montag hatte die Rhein-Ruhr-Region ihre Pläne für Olympische und Paralympische Spiele im Jahr 2032 präsentiert. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) erhofft sich nach den verlorenen Referenden in München (Winter 2022) und Hamburg (Sommer 2024) in seinem Land „eine breite Unterstützung der Bevölkerung“. Derzeit ist aber noch nicht einmal klar, wann das Internationale Olympische Komitee die auf Paris 2024 und Los Angeles 2028 folgenden Spiele vergibt.

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