DFB-Sportgericht sperrt Großkreutz für vier Spiele

Der frühere Fußball-Weltmeister Kevin Großkreutz ist nach einer Tätlichkeit für vier Drittliga-Spiele gesperrt worden, im DFB-Pokal gegen seinen Ex-Verein Borussia Dortmund an diesem Freitag darf er aber spielen. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Mittwoch nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts mit. Großkreutz hatte seinem Gegenspieler Dimitry Imbongo Boele von der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Wochenende absichtlich von hinten in die Wade getreten. Weil Schiedsrichter Robert Hartmann die Szene nicht gesehen hatte, konnte der Kontrollausschuss nachträglich Anklage gegen den 31-Jährigen vom KFC Uerdingen erheben.

07.08.2019, 11:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
DFB-Sportgericht sperrt Großkreutz für vier Spiele

Kevin Großkreutz, hier noch im Dress vom SV Darmstadt 98. Foto: Uwe Anspach/Archiv

Das Sportgericht belegte Großkreutz wegen eines krass sportwidrigen Verhaltens in Form einer Tätlichkeit mit einer Sperre von insgesamt sechs Liga-Spielen - zwei davon werden bis Ende Juni 2020 allerdings zur Bewährung ausgesetzt. Sowohl der KFC Uerdingen als auch Großkreutz haben dem Urteil bereits zugestimmt.

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