DBS zieht positives Fazit nach Para-WM

Die Para-WM der Leichtathleten in Dubai ist für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) mehrheitlich ein Erfolg gewesen. „Es gab Licht und Schatten, aber die Trümpfe haben weitestgehend gestochen“, sagte Bundestrainerin Marion Peters. DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher erklärte: „Zum Leistungssport gehören Siege und Enttäuschungen - dabei konnten wir auch mitreden.“ Die Ergebnisse zeigten aber, „dass wir auf einem guten Weg sind.“

15.11.2019, 13:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
DBS zieht positives Fazit nach Para-WM

Läuferin Irmgard Bensusan bei der Para-WM der Leichtathleten in Dubai. Foto: Binh Truong/2-PIX Agency/DBS/dpa

Vor den letzten Wettkämpfen am Freitag, bei denen der DBS mit Johannes Floors über 400 und Leon Schäfer über 100 Meter noch zwei Medaillenchancen hatte, belegte Deutschland im Medaillenspiegel Rang neun. Von den bis dahin neun Medaillen waren sechs golden.

Peters lobte die Leistung von Doppel-Weltmeisterin Irmgard Bensusan (Leverkusen/100 und 200 Meter), als „sensationell“. International im Rampenlicht steht nun auch Vereinskollege Johannes Floors mit der über 100 Meter besten Zeit, die auf einer oder zwei Prothesen gelaufen wurde. „Unfassbar“, sagte Peters: „Bis vor kurzem war nicht denkbar, dass jemand auf zwei Prothesen so starten kann.“ Sichere Gold-Lieferanten waren Birgit Kober (Bad Oeynhausen/Kugelstoßen), die beim 14. internationalen Großereignis die 14. Goldmedaille holte, und Weitspringer Markus Rehm (Leverkusen).

Die Ausrichtung der WM im November fand Peters schwierig, lobte aber Dubai als Veranstalter. „Natürlich waren nicht so viele Zuschauer da“, sagte sie: „Aber viele Nationen können sich solch eine Veranstaltung gar nicht leisten. Es war top organisiert, das Areal war zu hundert Prozent barrierefrei. So etwas findet man in Deutschland nicht.“

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