Critical Mass: Warum 120 Radfahrer gemeinsam durch Schwerte fuhren

Aktion der Fahrradfahrer

Radfahrer haben sich am Freitag in Schwerte zu einer gemeinsamen Fahrt getroffen, um auf ihre Rolle im Straßenverkehr aufmerksam zu machen. Die Resonanz war viel besser, als gedacht.

Schwerte

, 14.09.2019, 17:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Critical Mass: Warum 120 Radfahrer gemeinsam durch Schwerte fuhren

Die erste Critical Mass fand am Freitagabend in Schwerte statt. © Bernd Paulitschke

Sehr erfolgreich war die erste Critical Mass in Schwerte. 120 Menschen sind am frühen Freitagabend auf ihren Fahrrädern 20 Kilometer durch das gesamte Schwerter Stadtgebiet gefahren.

Gestartet ist die Gruppe gegen 17 Uhr am Bahnhof, von da aus ging es einmal quer durch die Stadtmitte, anschließend die Hörder Straße hoch und wieder runter, nach Schwerte-Ost, Holzen, Westhofen und Wandhofen.

Critical Mass: Warum 120 Radfahrer gemeinsam durch Schwerte fuhren

Durch das gesamte Schwerter Stadtgebiet sind die Radler zusammen gefahren. © Bernd Paulitschke

Viele rote Ampeln hat die Critical Mass bei ihrer Tour überfahren - aus gutem Grund: Ab einer Gruppengröße von 16 Fahrern, der namensgebenden „kritischen Masse“, gelten sie laut Straßenverkehrsordnung als Verbund, also als ein großes Fahrzeug. Das heißt, dass alle Fahrer gemeinsam Straßen und Ampeln geschlossen überqueren dürfen - auch, wenn beim hintersten Fahrer die Ampel schon rot ist.

Radfahrer kämpfen für mehr Anerkennung

Mit der Aktion wollen Fahrradfahrer weltweit auf ihre Rolle im Straßenverkehr aufmerksam machen und zeigen, dass Fahrradfahren „ökologisch, platzsparend, gesund und schön ist und Spaß macht“.

Ab sofort wollen sich die Radler an jedem zweiten Freitag im Monat um 17 Uhr am Bahnhofsvorplatz zu einer gemeinsamen Tour treffen, um dann erneut im Schwerter Stadtgebiet auf das klimaneutrale Verkehrsmittel hinzuweisen und für mehr Rücksichtnahme zu kämpfen.

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