Covestro leidet unter Autoflaute und niedrigen Preisen

Die schwache Autokonjunktur und niedrige Verkaufspreise haben beim Leverkusener Kunststoffkonzern Covestro tiefe Spuren hinterlassen. Im abgelaufenen dritten Quartal brach der operative Gewinn um die Hälfte auf 425 Millionen Euro ein, wie Covestro am Montag mitteilte. Vorstandschef Markus Steilemann erwarte für das letzte Quartal auch keine durchschlagende Verbesserung: „Das wirtschaftliche Umfeld bleibt herausfordernd - dies wird vor allem im Automobilbereich deutlich.“

28.10.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Covestro leidet unter Autoflaute und niedrigen Preisen

Der Schriftzug "Covestro" leuchtet auf dem Gelände des Chemieparks. Foto: Oliver Berg/dpa/Archivbild

Die Verkaufspreise schlugen sich insbesondere in den beiden größten Geschäftsbereichen Polyurethane und Polycarbonate nieder, obwohl beide Sparten dank der Nachfrage der Elektro- und Elektronikindustrie sowie die Bauindustrie im dritten Quartal mengenmäßig mehr verkauften. Auf der Konzernebene fiel der Umsatz daher um 14,6 Prozent auf rund 3,2 Milliarden Euro. Das Ergebnis sank überdurchschnittlich, auch weil niedrigere Preise beim Gewinn deutlicher durchschlagen. Unter dem Strich verdiente Covestro mit 147 Millionen Euro denn auch 70 Prozent weniger als vor einem Jahr.

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