Comedypreis für Kinofilm über Hape Kerkelings Kindheit

Der Film „Der Junge muss an die frische Luft“ ist mit dem Deutschen Comedypreis für die erfolgreichste Kinokomödie ausgezeichnet worden. Die Verfilmung der Autobiografie von Hape Kerkeling über seine Kindheit in Recklinghausen bekam den Preis am Mittwochabend bei der jährlichen Comedypreis-Gala in Köln. Der Film hatte 3,8 Millionen Zuschauer.

02.10.2019, 21:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Comedypreis für Kinofilm über Hape Kerkelings Kindheit

Hape Kerkeling (l) mit Julius Weckauf, der im Film „Der Junge muss an die frische Luft“ Kerkeling darstellte. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Laudator Jan Josef Liefers sagte über Kerkeling: „Nach ihm hat eine ganze Nation gelernt, dass „Witzischkeit“ keine Grenzen hat und Staatsoberhäupter nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen.“ Damit spielte er auf Kerkelings Film „Kein Pardon“ und seine berühmte Königin-Beatrix-Persiflage an. In dem Kinofilm wird Kerkeling von dem Schüler Julius Weckauf verkörpert.

Als beste Comedyserie wurde „Jerks“ ausgezeichnet. Die Pro-Sieben-Serie mit Christian Ulmen und Fahri Yardim setzte sich unter anderem gegen die ZDF-Serie „Merz gegen Merz“ mit Annette Frier und Christoph Maria Herbst durch. Die Serie handelt von zwei mittelalten Männern, die durch ihr Leben stolpern und ihren Zuschauern eine hohe Toleranz für Fremdscham abverlangen.

Weitere Preise gingen an Carolin Kebekus mit ihrem „PussyTerror TV“ in der Kategorie „Beste Comedyshow“ und Luke Mockridge für den erfolgreichsten Live-Act. „Danke, dass ich neben Thomas Gottschalk sitzen darf, das ist der eigentliche Preis“, sagte Mockridge in seiner Dankesrede.

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