Christophorus-Schüler lernen über vier Wochen Kenia und China kennen

Austauschprojekt

Acht Schüler des St.-Christophorus-Gymnasiums nehmen an dem Projekt „Welt:Klasse“ teil und begeben sich in dem Zusammenhang auf die Reise in ihnen unbekannte Länder.

von Julian Reimann

Werne

, 22.11.2018, 11:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christophorus-Schüler lernen über vier Wochen Kenia und China kennen

Freuen sich auf die Austauschzeit (v.l.): Lehrerin Verena Uebbert, Eva Kruckenbaum, Katharina Buschkotte, Katharina Gilles, Charlotte Dunkel, Simon Krumrey, Antonia Oecker, Schulleiter Thorsten Schröer, Jörn Kleine-Weischede und Leona Jaspert (alle Schüler aus der Stufe Q1). © Julian Reimann

Für acht Schüler aus der Stufe Q1 des St.-Christophorus-Gymnasiums beginnen am 6. April des kommenden Jahres vier aufregende Wochen, fern von zu Hause. Für die eine Hälfte geht es nach Kenia, für die andere nach China. Das Ganze findet im Rahmen der Stiftung „Welt:Klasse“ statt.

In ganz Deutschland nehmen jedes Jahr zehn Schulen an dem Projekt teil. Das St.- Christophorus-Gymnasium ermöglicht seit 2009 zum zehnten Mal ihren Schüler, Erfahrungen im Ausland zu machen. Ziel des Projektes ist vor allem der kulturelle Austausch mit den Menschen vor Ort, sowie die Unterstützung bei dem Ausbau des Nachhaltigkeitsgedankens in den beiden Ländern.

Unterbringung bei einheimischen Familien

Daher steht die Unterstützung der Landwirte im „Organic Farming“, also der biologischen Landwirtschaft, auf dem Programm. In Kenia soll in dem Zusammenhang bei der Macadamia-Ernte geholfen werden, während die Schüler in China Baumpflanzaktionen unterstützen. Zusätzlich sollen die Schulen vor Ort besucht werden. Bei Bedarf dürfen die Schüler sogar eigenen Unterricht im Fach Englisch geben.

Während ihrer Zeit in dem jeweiligen Land wohnen die Schüler zwei Wochen auf dem Land und zwei Wochen in der Stadt. In Kenia sind sie dabei die ganze Zeit über bei einheimischen Familen untergebracht, während die Schüler in China in der Stadt in einem Hotel untergebracht sein werden.

Kultureller Austausch im Mittelpunkt

Zusammen mit zwei Kolleginnen betreut Verena Uebbert das Programm für die Schüler im Alter zwischen 16 und 17 Jahren. „Wir freuen uns, dass unsere Schüler die Möglichkeit haben, die Kultur in anderen Ländern unverfälscht warzunehmen“, berichtet sie. „Dabei ist es uns sehr wichtig, dass das keine touristische Reise wird.“

Nachdem sich die Schüler im Oktober erfolgreich für das Projekt beworben hatten, steht nun die Vorbereitung auf die Reise im Vordergrund. Dazu gehören Vorbereitungsseminare im Januar, sowie das Sparen von Taschengeld für die Zeit vor Ort. Dafür haben die Schüler extra Nachhilfe gegeben oder in den Ferien gejobbt. Die Kosten für die Aktionen übernimmt zum Großteil die Stiftung, unterstützt von den Eltern der jeweiligen Schüler.

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