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Chefin der Krupp-Stiftung will Aufsichtsrat nicht leiten

Die Chefin der Krupp-Stiftung, Ursula Gather, will nicht Nachfolgerin von Ulrich Lehner an der Spitze des Aufsichtsrats von Thyssenkrupp werden. Das teilte die Stiftung am Dienstag in Essen mit. Lehner legt zum Ende des Monats den Aufsichtsratsvorsitz bei dem Stahl- und Industriegüterkontern nieder. Damit hat sich die Führungskrise bei Thyssenkrupp verschärft. Zuvor hatte bereits Vorstandschef Heinrich Hiesinger das Handtuch geworfen.

17.07.2018
Chefin der Krupp-Stiftung will Aufsichtsrat nicht leiten

Ein Helm mit dem Logo von Thyssenkrupp. Foto: Ina Fassbender/Archiv

Gather werde in konstruktiver Zusammenarbeit mit den Vertretern im Aufsichtsrat an der Neubesetzung mitwirken, hieß es in der Mitteilung weiter. Die Mathematikprofessorin war erst zum Jahresbeginn in den Aufsichtsrat eingezogen. Die Krupp-Stiftung ist mit 21 Prozent größter Aktionär von Thyssenkrupp.

Gather versicherte in der Mitteilung erneut, die Stiftung werde den Auftrag, „die Einheit des Unternehmens möglichst zu wahren, auch weiterhin verantwortlich wahrnehmen“. Das Thyssenkrupp-Management war von Anteilseignern wie dem schwedischen Finanzinvestor Cevian und dem US-Hedgefonds Elliott mit der Forderung nach einem drastischen Konzernumbau unter Druck gesetzt worden.

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