Cappenbergs Geschichte in 67 Minuten: Film von Uwe Koslowski ist fertig und feiert Premiere

dzFilm über Cappenberg

Über die Geschichte Cappenbergs gibt es jetzt einen Film. Der Heimatverein lädt zur großen Premiere ein - mit freiem Eintritt für alle Interessierten.

Cappenberg

, 08.12.2019, 05:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

67 Minuten. Exakt so lange dauert der neue filmische Streifzug durch die Geschichte Cappenbergs. Der Film „Heimat Cappenberg. Von Stiftung, Stein und Übbenhagen“ ist abgedreht, geschnitten und bereit, bald in DVD-Form verkauft zu werden. Das verkünden Heino Janssen vom Cappenberger Heimatverein, der den Film in Auftrag gegeben hat, Filmemacher Uwe Koslowski und Günther Goldstein, der ebenfalls bei den Dreh- und Recherchearbeiten geholfen hat, stolz.

Eintritt zur Premiere ist für alle Interessierten kostenlos

Hinter den drei Männern liegen arbeitsreiche Monate: Viele Stunden haben sie investiert, damit der Film noch vor Weihnachten fertig wird und vielleicht noch als Geschenk unter dem einen oder anderen Cappenberger Weihnachtsbaum landen kann. Vor allem aber, damit er, wie geplant, am Donnerstag, 19. Dezember, groß Premiere feiern kann. Dann nämlich lädt der Heimatvereine alle Interessierten in das Haus Kreutzkamp (Einlass 18.30 Uhr, Beginn 19 Uhr) zur ersten öffentlichen Aufführung des Films. Der Eintritt ist frei.

Und wer Interesse hat, kann auch eine DVD mit nach Hause nehmen. Sie kostet 19,99 Euro. Das ist notwendig, um die Produktionskosten wieder hereinzuholen, die durch den Film natürlich entstanden sind. Zwar wurde das Projekt vom Heimatministerium des Landes und von der Volksbank gefördert. „Es ist aber immer noch ein Zuschussgeschäft“, sagt Heino Janssen. 250 Exemplare hat die erste Auflage des Films, der ab dem 14. Dezember in der Lippe Buchhandlung in Lünen, bei Kreutzkamp in Cappenberg und auch auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Cappenberg (14. und 15. Dezember) erhältlich ist.

Cappenbergs Geschichte in 67 Minuten: Film von Uwe Koslowski ist fertig und feiert Premiere

Der Film zeigt auch Orte, die viele Cappenberger noch nie zu Gesicht bekommen haben. © Uwe Koslowski

Den Film, so beschreibt es Uwe Koslowski, kann man sich ungefähr so vorstellen wie eine Stadtführung. „Man sieht dabei viel von Cappenberg, wie es heute aussieht. Aber man bekommt eben auch erzählt, wie es früher einmal war“, sagt der Filmemacher.

Dr. Franz-Peter Kreutzkamp in der Erzählerrolle

Die Erzählerrolle hat in dem Film der „Chefhistoriker“ der Heimatvereins übernommen: Dr. Franz-Peter Kreutzkamp. Er erzählt nach geografischer und thematischer Ordnung das, was die Cappenberger Geschichte ausmacht. „Und es gibt da unzählige Geschichten“, sagt Günther Goldstein, der selbst Cappenberger ist und auf umfassendes Bildarchiv zurückgreifen kann, von dem auch viel Material im Film zu sehen ist.

Das Schloss, die Stiftskirche, Emtingshof, das Sportgelände und die alte Brauerei: All das wird in dem Film beleuchtet. Auch Bilder, die viele Cappenberger vielleicht nicht so präsent haben wie der Anblick des Schlosses kommen dabei groß raus: Unter anderem hat Uwe Koslowski auch im ehemaligen Eiskeller der Brauerei gedreht. Ein Ort, den viele Cappenberger noch nie gesehen haben.

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