Veranstalter: 1,2 Millionen beim CSD-Umzug in Köln

Große Zahlen dieses Jahr beim Kölner CSD: Die Veranstalter sprachen von 1,2 Millionen Besuchern. Dazu wurde ein rundes Jubiläum gefeiert.

07.07.2019 / Lesedauer: 2 min

Die Kölner Christopher-Street-Day-Parade hat nach Veranstalter-Angaben am Sonntag 1,2 Millionen Besucher angezogen. Der Zug selbst sei mit 148 Gruppen so groß gewesen wie noch nie, sagte Colognepride-Sprecher Oliver Lau. Nach Angaben der Polizei verlief der Umzug ohne besondere Vorkommnisse.

Das diesjährige Motto lautete „50 Years of Pride. Viele. Gemeinsam. Stark!“ Es erinnerte an die „Stonewall“-Proteste 1969 in New York: Dort wehrten sich Homosexuelle gegen Polizeischikanen, später entstand daraus der CSD.

Die Veranstalter betonten den politischen Charakter des Umzugs. „Auch bei uns in Deutschland ist Homo-, Trans- und Biphobie wieder auf dem Vormarsch“, kritisierten sie. „Mühsam erkämpfte sexuelle Vielfalt wird zunehmend offen in Frage gestellt.“ Deshalb sei der CSD-Umzug keineswegs so etwas wie Karneval im Sommer, sondern eine politische Demonstration.

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