CDU-Chefin konkretisiert Forderungen zu Regeln fürs Internet

09.06.2019 / Lesedauer: 2 min

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre viel kritisierte Forderung nach Regeln fürs Internet konkretisiert. Sie sei für Meinungsfreiheit, wolle aber über den Umgang miteinander im Netz reden, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Ein dramatisches Beispiel sei die Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke: Dessen Familie müsse nicht nur mit der existenziellen Erschütterung leben, sondern auch damit, dass dieser Tod im Netz mit Hass, Häme und unverhohlener Freude kommentiert werde. Kramp-Karrenbauer war kritisiert worden, weil sie eine offensive Diskussion über politische „Meinungsmache“ im Netz angeregt hatte.

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