CDU-Bürgerstiftung feiert Geburtstag - und bekommt Lob von Ministerin Ina Scharrenbach

Bürgerstiftung

Die Gründung der CDU-Bürgerstiftung vor 30 Jahren war mit einigen Hürden verbunden. Die meisterte man. Und dafür gab‘s damals wie heute jede Menge Lob von höchster Stelle.

Werne

, 18.12.2019, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
CDU-Bürgerstiftung feiert Geburtstag - und bekommt Lob von Ministerin Ina Scharrenbach

Die CDU-Bürgerstiftung feierte ihr 30-jähriges Bestehen mit Klaus Stallmann (v.l.), Rolf Weißner, Ina Scharrenbach, Wilhelm Jasperneite, Annegret Lohmann, Heinz Polmann und Jörg Weber. © Hans Joachim Eickmann

Stolze 160 Gruppierungen und Vereine in Werne hat die CDU-Bürgerstiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1989 bereits unterstützt - mit insgesamt rund 145.000 Euro. Kaum verwunderlich, dass man da bei der Jubiläumsfeier im Pfarrheim St. Christophorus viele zufriedene Gesichter sah.

Eines davon war das von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes NRW. Die lobte in ihrer Festrede vor allem das Engagement der Bürger für ihre Stadt - und die Weitsicht, mit der die Stiftung vor drei Jahrzehnten ins Leben gerufen worden war.

So fing alles an

Dabei war der Start alles andere als einfach, wie der damalige CDU-Fraktionsvorsitzende Heinz Polmann erklärte. Denn von der Idee bis zur Umsetzung vergingen ganze drei Jahre. Viel Bürokratie, viel Überzeugungsarbeit und viel Durchhaltevermögen waren angesagt.

So habe unter anderem zunächst einmal mit dem Innenministerium geklärt werden müssen, ob eine Fraktion eine solche Stiftung überhaupt ins Leben rufen könne. Zumal das zu dieser Zeit in dieser Form ein absolutes Novum war.

Grünes Licht vom Ministerium

Doch letztlich bekam man grünes Licht - vielleicht auch, weil Polmann mit dem Kolpingsmotto „Tut jeder in seinem Kreis das Beste, wird es bald in der Welt auch besser aussehen“ ziemlich starke Argumente auf seiner Seite hatte.

Die Stiftung, die 1998 die Konrad-Adenauer-Medaille in Gold erhielt, ging damals mit einem Kapital von 75.000 D-Mark an den Start. Heute sind es 187.000 Euro. Doch was sich gut anhört, ist tatsächlich nicht besonders berauschend.

„Die Zinslage am Kapitalmarkt macht es uns gerade schwierig. Selbst, wenn man das Geld langjährig anlegt, bekommt man kaum noch etwas heraus“, erklärte Jörg Weber, zweiter Vorsitzender der Stiftung. Also doch ein kleiner Wermutstropfen.

Für 50 Mark ging die Satzung nach Hamburg

Doch der dämpfte die Stimmung bei der Jubiläumsfeier nur bedingt. Zu viele amüsante Anekdoten kamen zur Sprache, während Weber als Moderator durch die Reihen ging. Ein Beispiel: Theo Jurek, langjähriger Geschäftsführer der Bürgerstiftung, erinnerte daran, dass selbst große Städte wie Hamburg sich einst in Werne erkundigt und nach der Satzung gefragt hätten. Gegen eine Spende von 50 Mark habe man die dann auch von der Lippe- in die Hansestadt im Norden geschickt.

Zu ihrer eigenen Geburtstagsfeier wollte die Stiftung aber natürlich erneut etwas Gutes tun - und beschenkte mal wieder andere. Jeweils 300 Euro fließen an den KV Gelb-Blau-Werne und die Radio-Initiative 90. Während ersterer das Geld für die Anschaffung von neuem Besteck, Geschirr und Kaffeemaschinen verwendet, investiert der Krankenhausfunk die Spende in neue Technik.

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