Bundespräsident besucht Ruhrgebiet: Leitthema Strukturwandel

Wie geht es mit dem Ruhrgebiet weiter? Über den Strukturwandel in Deutschlands größtem Ballungsraum informiert sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag. Viele Gespräche sind geplant.

22.11.2019, 02:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundespräsident besucht Ruhrgebiet: Leitthema Strukturwandel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Schloss Bellevue. Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier informiert sich heute (9.00 Uhr) einen Tag lang über den Strukturwandel im Ruhrgebiet. Auf dem Programm des „Ruhrgebietstages“ stehen unter anderem Besuche im Duisburger Hafen, im NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen und im Biomedizinzentrum Dortmund.

Der Bundespräsident holt einen ursprünglich Ende September geplanten Besuch nach. Dieser war wegen seiner Teilnahme an der Trauerfeier für den verstorbenen früheren französischen Staatspräsidenten Jacques Chirac in Paris verschoben worden. Steinmeier stammt selbst aus Nordrhein-Westfalen, aus dem Ort Brakelsiek im Kreis Lippe.

In Duisburg informiert sich das Staatsoberhaupt über den Logistikstandort „Logport“, der auf dem ehemaligen Gelände des Stahlwerks Rheinhausen entwickelt wurde. Im Duisburger Innenhafen präsentieren sich anschließend vier Startup-Unternehmen. Im NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen geht es unter anderem um die Arbeit der mehr als 70 Talentscouts an Schulen.

Begleitet wird er dabei vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Joachim Stamp (FDP). Im Biomedizinzentrum Dortmund besichtigt Steinmeier dann zwei Labore und spricht mit Mitarbeitern. Zum Abschluss informiert Nordrhein-Westfalens Europa-Minister Stephan Holthoff-Pförtner (CDU) über den Prozess der Ruhrkonferenz.

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