Bundespolizei setzt Waffenkontrollen in Bahnhöfen fort

Die Bundespolizei wird ihre Waffenkontrollen in Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr fortsetzen. Dafür waren im vergangenen Jahr Bahnhöfe mehrmals vorab zu „Waffenverbotszonen“ erklärt worden. Dies sei ein Signal besonders an bis zu 40 Jahre alte Männer, ihre Messer besser zu Hause zu lassen, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in St. Augustin am Donnerstag. Die „Rheinische Post“ hatte darüber berichtet.

24.01.2019, 16:39 Uhr / Lesedauer: 1 min

Im vergangenen Jahr waren in den Hauptbahnhöfen von Dortmund, Düsseldorf und Köln rund 1000 Menschen auf verbotene Waffen kontrolliert und 18 Messer sichergestellt worden. „Dass wir dabei so wenig festgestellt haben, verbuchen wir als Erfolg“, hieß es.

Die Aktionen am Wochenende richteten sich an die feierfreudige Partyszene. Wo es unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol zu Streit komme, könne der Einsatz eines Messers schnell schlimme Folgen haben. Bei Verstößen droht ein Zwangsgeld von 100 Euro. Bundesweit waren bei den Kontrollen fast 60 Waffen, überwiegend Messer, beschlagnahmt worden.

Messer werden seit einiger Zeit als Tatwaffen in der Kriminalstatistik gesondert erfasst. Auf diese Weise soll künftig festgestellt werden, ob Messerattacken zu- oder abnehmen.

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