Bundesländer gründen Stahl-Allianz

In Saarbrücken ist am Montag eine „Allianz der Stahlländer“ besiegelt worden. Beim ersten nationalen Stahlgipfel wurde die Vereinbarung von Vertretern der Landesregierungen des Saarlandes, Nordrhein-Westfalen, Brandenburg und Niedersachsen sowie der Stadtstaaten Bremen und Hamburg unterzeichnet. Ziel sei es, „die Kräfte zu bündeln, um einen starken Stahlstandort in Deutschland aber auch darüber hinausgehend in Europa für die Zukunft erhalten zu können“, sagte die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD).

23.10.2018, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bundesländer gründen Stahl-Allianz

Bundesländer gründen Stahl-Allianz. Foto: Katja Sponholz

Ihrer Ansicht nach habe die Vergangenheit gezeigt, „dass wir einen abgestimmteren und einen strategischeren Ansatz brauchen, als wir ihn bislang hatten.“ In der Charta wird unter anderem darauf verwiesen, dass der Werkstoff Stahl für eine emissionsärmere Welt unverzichtbar sei. Damit der Stahlstandort Deutschland eine Zukunft habe, seien faire Wettbewerbs- und Rahmenbedingungen laut Rehlinger zwingend erforderlich.

Die Allianz eröffne die Möglichkeit, „dass wir uns gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen, fairen Wettbewerb und Innovationen einsetzen“, sagte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) im Vorfeld dem „Handelsblatt“. Nordrhein-Westfalen gilt als wichtigstes deutsches Stahlland - etwa jeder zweite der bundesweit rund 85 000 Stahlkocher ist hier beschäftigt.

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