Brückeneinsturz in Italien: Keine Sonderkontrollen in NRW

Der Einsturz einer Autobahnbrücke im italienischen Genua mit mindestens 22 Toten bietet aus Sicht des Düsseldorfer Verkehrsministeriums keinen Anlass für Sonderkontrollen in Nordrhein-Westfalen. Hier gebe es bereits seit Jahren ein intensives engmaschiges Prüfsystem für Brücken, sagte Sprecher Bernhard Meier auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dazu zählten turnusmäßige Kontrollen, systematische Nachberechnung der Lebensdauer der Brücken, permanente Reparatur-, Sanierungs- und Verstärkungsarbeiten bis hin zu Neubauten wie etwa im Falle der maroden Rheinbrücken Leverkusen und Neuenkamp.

14.08.2018 / Lesedauer: 2 min
Brückeneinsturz in Italien: Keine Sonderkontrollen in NRW

Eingestürzte Autobahnbrücke in Genua. Foto: Luca Zennaro/ANSA/AP

Der Landesbetrieb Straßen.NRW ist für über 10 000 Brücken zuständig. Über 1000 Brückenbauwerke sind nach Zahlen des Verkehrsministeriums eingestuft als „vorrangig nachzuprüfen und zu ertüchtigen.

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