Britisches Unterhaus nimmt Gesetz gegen No-Deal-Brexit an

04.09.2019, 21:29 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das britische Unterhaus hat gegen den Willen von Premierminister Boris Johnson ein Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt am 31. Oktober angenommen. Johnson beantragte daraufhin eine Neuwahl am 15. Oktober. Darüber soll noch am Abend abgestimmt werden. Johnsons Chancen, sich mit dem Antrag auf eine Neuwahl durchzusetzen, stehen schlecht. Denn dafür ist eine Zweidrittelmehrheit der Abgeordneten nötig. Die Opposition kündigte an, dass sie erst für eine Neuwahl stimmen wird, wenn ein EU-Austritt ohne Abkommen vom Tisch ist.

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