Britische Behörde: Ryanair soll Streikopfer entschädigen

05.12.2018, 10:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die europaweite Streikwelle im vergangenen Sommer könnte für den Billigflieger Ryanair noch teuer werden. Die britische Luftverkehrsaufsicht CAA kündigte rechtliche Schritte gegen die Airline an, weil diese die betroffenen Passagiere nicht entschädigen will. Ryanair hat sich bislang auf die bisherige Rechtsprechung berufen, dass Streiks zu den „außergewöhnlichen Umständen“ zählen, bei denen die Airlines nicht zahlen müssen. Die CAA vertritt hingegen die Auffassung, dass bei diesen Crew-Streiks den Passagieren nach den EU-Richtlinien doch Entschädigungen zustehen.

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