Bremsschlauch durchtrennt: Angeklagter bestreitet

Dieses Szenario könnte aus einem Krimi stammen: Vor sechs Monaten ist eine Autofahrerin auf der A40 in Schwierigkeiten geraten, weil die Bremsen ihres Autos versagten. Später stellte sich heraus, dass eine Leitung durchtrennt worden war. Seit Mittwoch muss sich ihr Ex-Freund wegen Mordversuchs vor dem Essener Schwurgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er den Wagen sabotiert hat, weil er nicht damit klar kam, dass sich seine Freundin von ihm getrennt hatte. Zum Prozessauftakt hat der Angeklagte die Vorwürfe bestritten. „Ich schwöre, ich bin unschuldig“, sagte er den Richtern.

14.11.2018, 16:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bremsschlauch durchtrennt: Angeklagter bestreitet

Ein Relief der Justitia am Landgericht Essen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Seine Ex-Partnerin hatte während der Fahrt auf der Autobahn den Notruf der Polizei gewählt. Daraufhin war ihr von einem Beamten erklärt worden, wie sie ihren Wagen mit Hilfe der Motorbremse zum Stehen bekommen kann. Dabei hatte sie jedoch die Leitplanke berührt und war leicht verletzt worden.

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