Bremen in Dortmund ohne Toprak: Ausfallliste wird kleiner

Fußball-Bundesligist Werder Bremen muss auch am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Borussia Dortmund auf Abwehrspieler Ömer Toprak verzichten. Für den im Sommer vom BVB ausgeliehenen Verteidiger kommt die Partie bei seinem Ex-Club nach überstandener Wadenverletzung zu früh. „Er hat es nicht geschafft“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt am Donnerstag. „Es war eine Abwägung. Mit einem gewissen Risiko hätte er spielen können.“ Toprak ist fest für das nächste Bremer Spiel bei Eintracht Frankfurt vorgesehen.

26.09.2019, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bremen in Dortmund ohne Toprak: Ausfallliste wird kleiner

Werder Trainer Florian Kohfeldt steht am Spielfeldrand. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild

Beim Champions-League-Teilnehmer kann Kohfeldt am Samstag zudem einige Rückkehrer wieder im Kader begrüßen. Die beiden Abwehrspieler Sebastian Langkamp und Milos Veljkovic werden nach ihren langfristigen Ausfällen mit „ziemlicher Sicherheit nicht in der Startelf stehen“, für den Kader plant Kohfeldt beide Profis allerdings ein. Milot Rashica und Maximilian Eggestein sind ebenfalls wieder komplett bereit, Philipp Bargfrede kann nach Aussage von Kohfeldt bereits in Dortmund „35 oder 40 Minuten zum Einsatz“ kommen. Nuri Sahin ist nach Sperre bei seinem Ex-Verein wieder dabei.

Mit dem Wissen, personell wieder einige Alternativen zu haben, gehen die Hanseaten offensiv in die Partie beim Titelanwärter. „Ich sehe uns nicht chancenlos“, sagte Kohfeldt. „Ein Spiel in Dortmund gehört zwar zu den drei schwersten Auswärtsspielen in einer Saison, aber wenn wir 120 Prozent geben, über uns hinauswachsen, können wir dort gewinnen.“

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