Brandanschlag in Oberhausen sollte Nachbarn treffen

23.12.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bei dem Wohnungsbrand in Oberhausen mit einem lebensgefährlich Verletzten Anfang Dezember gehen die Ermittler von einem gezielten Brandanschlag aus. Dieser habe sich vermutlich gegen den abwesenden 20-jährigen Mieter der Nachbarwohnung gerichtet, teilte die Polizei Essen am Montag mit. Der lebensgefährlich Verletzte, ein 36-Jähriger, sei nach derzeitigem Ermittlungsstand ein Unbeteiligter. Er werde weiterhin intensivmedizinisch behandelt. Bei dem Feuer am Abend des 5. Dezember waren in einem Mehrfamilienhaus auch noch drei weitere Menschen leicht verletzt worden. Vor dem Brand sollen ein oder mehrere Personen gewaltsam in die Wohnung im fünften Stock eingedrungen sein. Kurz darauf brach dort der Brand aus. Über die Hintergründe der Tat wurde noch nichts öffentlich bekannt. Eine Mordkommission ermittelt.

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