Bräutigam auf eigener Hochzeitsfeier zu Tode geprügelt

Mord an Bräutigam

Joe Melgoza und seine Braut Esther gaben sich das Ja-Wort - nur wenige Stunden später ist der 30-jährige Bräutigam tot. Er wurde von Unbekannten auf seiner eigenen Hochzeitsfeier angegriffen.

Los Angeles

19.12.2019, 16:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bräutigam auf eigener Hochzeitsfeier zu Tode geprügelt

Was ein schrecklicher Vorfall. © dpa

Joe Melgoza und seine Braut Esther gaben sich das Ja-Wort - nur wenige Stunden später ist der 30-jährige Bräutigam tot. Zusammengeschlagen von zwei Fremden, auf seiner eigenen Hochzeitsfeier. So berichtet es der Sender „NBC“.

Das Paar feierte in Los Angeles seine Hochzeit, als plötzlich zwei Männer auf der Party auftauchten, die sie nicht kannten. Nach einiger Zeit, bat das Brautpaar die Unbekannten darum, die Feier zu verlassen. Doch gegen 2.20 Uhr in der Nacht kehrten die beiden mit Baseballschlägern zurück - und griffen willkürlich Menschen an.

Bräutigam wollte lediglich dazwischen gehen

Die geschockte Braut sagt, dass ihr Mann immer anderen geholfen hatte. Und so ging er auch dieses Mal dazwischen - mit fatalen Folgen. Nach Angaben des Bruders sollen sie den 30-Jährigen in den Hof eines Nachbarhauses gezogen und auf ihn eingeschlagen haben. Er starb schließlich im Krankenhaus an einem schweren Schädel-Hirn-Trauma. Zwei weitere Männer wurden verletzt.

„Mein Bruder hat unsere Familie beschützt“, sagt der Bruder des Opfers. „Er hat nichts falsch gemacht. Sie haben ihn uns weggenommen.“ Wieso die fremden Männer, die in der Nachbarschaft lebten, auf die Männer einprügelten, ist noch unklar.

Mann hinterlässt eine elfjährige Tochter

Da der Bräutigam und seine Geschwister bei der allein erziehenden Mutter groß geworden sind, galt er für seine Geschwister immer als Vaterfigur. Nun hinterlässt er neben seiner Witwe auch eine elfjährige Tochter, die nach Angaben des Senders vorerst bei der Großmutter lebt.

Vor Gericht sollen die beiden Tatverdächtigen die Tat bestritten haben. „Das ist das, was am meisten schmerzt. Dass sie, nachdem sie hierher gekommen sind und diese Familie am glücklichsten Tag auseinander gerissen haben, immer noch leugnen wollen, was sie getan haben“, sagt ein Verwandter.

Inzwischen gibt es eine „GoFundMe“-Seite, um Spenden für die Beerdigung und zur Unterstützung der Tochter zu sammeln.

RND/ce

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