Botschaftsmitarbeiter soll Visum-Unterlagen verkauft haben

27.10.2019, 00:19 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die deutschen Behörden fahnden nach Informationen der „Bild am Sonntag“ nach einem ehemaligen Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Beirut. Hintergrund seien Unregelmäßigkeiten mit Visa-Unterlagen. Der aus dem Libanon stammende Mann arbeitete demnach bis 2017 in der Visa-Stelle und soll sogenannte „Visum-Etiketten“, die für die Einreise nach Deutschland nötig sind, unterschlagen und an einen libanesischen Clan verkauft haben. Dieser nutzte dem Bericht zufolge die Visa-Dokumente, um unter anderem syrische Flüchtlinge nach Deutschland zu schleusen.

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