Borker Astrofotograf liefert spektakuläre Fotos von tausenden Lichtjahre entfernten Nebeln

Sternen-Fotograf

Mit seinen spektakulären Sternen-Fotos begeistert der Borker Astrofotograf Wolfgang Zimmermann nicht nur Astronomie-Begeisterte. Ende 2019 hat er wieder in die Tiefe des Alls geblickt.

Bork

, 09.01.2020, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Borker Astrofotograf liefert spektakuläre Fotos von tausenden Lichtjahre entfernten Nebeln

Astrofotograf Wolfgang Zimmermann hat sich für diese Aufnahme das Gebiet rund um das Siebengestirn - auch Plejaden (M 45) genannt - ausgesucht. © Wolfgang Zimmermann

Der Borker Astrofotograf hat zum Jahreswechsel wieder beeindruckende Bilder vom Sternenhimmel über Selm gemacht. Am 30. Dezember habe er gemeinsam mit seinem Sohn das Siebengestirn - auch Plejaden (M 45) genannt - für die Aufnahme ausgewählt, schreibt Zimmermann in einer E-Mail an diese Redaktion.

„Der offene Sternhaufen ist schon seit dem Altertum bekannt und kann mit dem bloßem Auge aufgefunden werden“, so der Astrofotograf weiter. Insgesamt habe die Belichtungszeit 3 Stunden und 51 Minuten betragen.

Eine zweite Aufnahme machte Zimmermann in dieser Zeit von dem Gebiet, das den Weihnachtsbaumsternhaufen zeigt und weiter nach Süden bis zum Rosettennebel geht. Dabei seien insgesamt 90 Aufnahmen je drei Minuten mit einer Gesamtbelichtungszeit von viereinhalb Stunden entstanden, so Zimmermann.

Borker Astrofotograf liefert spektakuläre Fotos von tausenden Lichtjahre entfernten Nebeln

Rechts unten befindet sich der Rosettennebel, NGC 2244. © Wolfgang Zimmermann

Borker Astrofotograf liefert spektakuläre Fotos von tausenden Lichtjahre entfernten Nebeln

"Das riesige Nebelgebiet ist etwa 2500 Lichtjahre entfernt", beschreibt Zimmermann dieses Foto. © Wolfgang Zimmermann

Zu sehen sei auf der Aufnahme unter anderem der Konusnebel, „eine kleine Dunkelwolke“, erklärt Zimmermann. „Das riesige Nebelgebiet ist etwa 2500 Lichtjahre entfernt“, fügt er hinzu.

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„Rechts unten befindet sich der Rosettennebel, NGC 2244. In der Mitte hat sich schon ein kleines Loch gebildet, eine Folge der Entstehung neuer junger Sterne. NGC 2244 ist 5200 Lichtjahren von uns entfernt“, so die Erklärung des Astrofotografen.

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