Blinde Passagiere aus Afrika: Zoos organisieren Happy-End

Zoos in Düsseldorf und Chemnitz haben für zwei Kröten aus Afrika, die als blinde Passagiere in Deutschland gelandet sind, eine Zusammenführung organisiert. Am Dienstag begegneten sich die beiden Roten Kröten (Schismaderma carens) erstmals im Düsseldorfer Aquazoo.

08.10.2019, 14:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Blinde Passagiere aus Afrika: Zoos organisieren Happy-End

Die Rote Kröte „Simba“ wird neben ihre neue noch namenlose Mitbewohnerin in ein Terrarium eingesetzt. Foto: Johannes Neudecker/dpa

Bei dem kleineren Exemplar „Simba“ soll es sich um ein Männchen handeln. Das Tier hatte im Wanderschuh einer Afrika-Urlauberin eine gefährliche, 9000 Kilometer lange Reise im eiskalten Gepäckraum eines Flugzeugs überstanden, einen Waschmaschinengang und den Angriff einer Hauskatze, bevor es entdeckt wurde.

Nach mehreren Monaten in Quarantäne durften sich die beiden Kröten am Dienstag erstmals sehen. Eine Datenbankrecherche hat sie zusammengeführt: In Chemnitz hatten Zoomitarbeiter festgestellt, dass es in Düsseldorf ein weiteres Exemplar der afrikanischen Roten Kröte in einem deutschen Tierpark gibt - nämlich „Simba“.

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