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Blandine und Dieter Liesecke platzierten ihre Kugeln am nächsten ans „Schweinchen“

Boule-Stadtmeisterschaft

48 Spieler, 15 Felder, ein Pokal. Am Samstagvormittag wurde wieder die Schwerter Stadtmeisterschaft im Boule ausgetragen. Angetreten sind 24 Amateur-Teams.

Schwerte

, 06.08.2018
Blandine und Dieter Liesecke platzierten ihre Kugeln am nächsten ans „Schweinchen“

Welche Kugel ist dem „Schweinchen“ am nächsten gekommen? Bei der Boule-Stadtmeisterschaft ging es um Millimeter © Bernd Paulitschke

Rund um die Tischlerei Mulorz am Hasencleverweg wird schon am späten Samstagvormittag ehrgeizig gespielt. Feld an Feld werfen die Mitstreiter präzise die silbernen Kugeln. Das Thermometer zeigt 30 Grad. Die Luft riecht nach Bratwürstchen. Auf einem Spielfeld ist das Match schon vorbei, zwölf silberne Kugeln liegen an der kleinen gelben Zielkugel, auch Schweinchen genannt.

Auch in diesem Jahr veranstaltete der Stadtsportverband Schwerte die Stadtmeisterschaft im Boule. Die Veranstaltung ist nicht auf Profit aus, organisiert wird sie privat. Für jedes Team gab es eine Teilnahmegebühr von fünf Euro. „Bei uns geht es lediglich um Blut und Ehre“, sagt Organisator Udo Mulorz. Mit seinen Freunden spielt Mulorz jede Woche Boule, immer montags, bei jedem Wetter. Und das schon über 20 Jahre.

Im Urlaub wurde die Liebe zum Boulespiel geweckt

Wie viele der teilnehmenden Spieler hat er die Sportart im Urlaub kennengelernt, bei ihm war es auf Korsika. „Boule kann über alle Grenzen und Generationen gespielt werden“, sagt er. Bei den Stadtmeisterschaften sind die Teams allerdings überwiegend männlich, die Mehrheit der Mitspieler weit über 40 Jahre alt. Auf die Frage, woher die Idee stamme, eine Stadtmeisterschaft zu veranstalten, antwortet Mulorz, dass die „Schwerter Szene“ es fordere. Neben ihm steht Mitorganisator Peter Schött. Wie Mulorz spielt er seit 20 Jahren Boule, er kann dadurch „vom üblichen Alltag den Kopf freikriegen.“

Blandine und Dieter Liesecke platzierten ihre Kugeln am nächsten ans „Schweinchen“

Bei der Stadtmeisterschaft wurde ganz genau Maß genommen. © Bernd Paulitschke

Derweil spielt die Gruppe „Carreau Westhofen“ auf dem achten Spielfeld. Peter Weyers tritt für sein Team zum zweiten Mal bei der Stadtmeisterschaft an: „Es macht Laune, sich mit vielen guten Teams zu messen. Das Niveau ist hier sehr gut“, sagt er. Etwas abseits in der Sonne sitzt Sabine Hußmann. Sie schaut zum ersten Mal bei der Stadtmeisterschaft zu: „Ich bin mit Freundinnen und Freunden hier. Wir wollten einfach mal schauen, wie eine Stadtmeisterschaft im Boule ist und wie die Regeln sind. Seit ein paar Wochen spielen wir spaßeshalber Boule.“

Medaillen und ein Pokal für die Erstplatzierten

Nach einem langen Spieltag wurden die Gewinner gekürt. Den ersten Platz belegten Blandine und Dieter Liesecke. Das Team durfte sich über Medaillen und den silbernen Siegerpokal freuen. Weitere Plätze auf dem Siegertreppchen nahmen die Zweitplatzierten Elke und Uwe Flüß und die Drittplatzierten Guido Schöttler und Willi Nöcker ein. Auch sie konnten sich über Medaillen freuen.