Bisher größte Anti-Terror-Übung auf Flughafen Köln/Bonn

Auf dem Flughafen Köln/Bonn wird in der kommenden Nacht der Ernstfall geprobt: Die Polizei simuliert dann zu Übungszwecken einen islamistischen Terroranschlag. Und dies möglichst realitätsnah.

20.11.2018, 05:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bisher größte Anti-Terror-Übung auf Flughafen Köln/Bonn

Schwer bewaffnete Polizisten stehen während einer Anti-Terror-Übung vor einem Einsatzfahrzeug. Foto: Daniel Bockwoldt/Archiv

In Köln findet in der Nacht von heute auf morgen die bisher größte Anti-Terror-Übung auf einem deutschen Flughafen statt. Auf dem Köln/Bonn Airport soll dann ein islamistischer Terroranschlag simuliert werden. Ein solches Szenario sei angesichts der abstrakt erhöhten Gefährdungslage in Deutschland jederzeit denkbar, auch wenn es derzeit keine konkreten Hinweise auf solche Anschlagsplanungen gebe, sagte Sven Jahn von der Bundespolizei.

An der Übung beteiligen sich etwa 1000 Polizistinnen und Polizisten. Das Geschehen werde möglichst realistisch dargestellt mit Explosionsgeräuschen, Rauch und Lautsprecherdurchsagen, kündigte die Polizei an. Der Flugbetrieb selbst wird durch die Übung nicht beeinträchtigt.

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