Bischöflicher Stuhl: Bilanz soll 2020 offengelegt werden

Das Erzbistum Paderborn wird in knapp zwei Jahren die Finanzen des Bischöflichen Stuhls für 2019 offenlegen. Das sagte Generalvikar Alfons Hardt am Mittwoch bei der Bilanz-Pressekonferenz des Erzbistums. Die Bistümer in Deutschland hatten nach dem Finanzskandal um den ehemaligen Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Transparenz-Offensive gestartet und ihre Bilanzen veröffentlicht.

10.10.2018, 13:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

Kritik gab es allerdings, weil die Zahlen der 27 Diözesen nur schwer vergleichbar sind. So veröffentlichen einige Bistümer wie München und Köln zusätzlich auch die Zahlen des sogenannten Bischöflichen Stuhls, andere wie Paderborn taten dies bislang nicht.

Der Bischöfliche Stuhl ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. In seiner Bilanz wird unabhängig vom Bistum das Vermögen dargestellt, das für die Aufgaben des Bischofs genutzt wird. Die Zusammensetzung von Vermögen und Haushalt fällt allerdings je nach Bistum unterschiedlich aus.

Weitere Meldungen
Meistgelesen