Bis zu sieben Jahre Gefängnis für Geldautomaten-Sprengungen

Wegen der Sprengung mehrerer Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen sind fünf Männer aus dem niederländischen Utrecht zu Gefängnisstrafen zwischen drei und sieben Jahren verurteilt worden. Das Gericht in Lelystad (Provinz Flevoland) sah es am Montag als erwiesen an, dass sie 2017 an mindestens vier Sprengungen beteiligt waren und teils hohe Geldbeträge erbeuteten, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP.

03.12.2018 / Lesedauer: 2 min
Bis zu sieben Jahre Gefängnis für Geldautomaten-Sprengungen

Handschellen liegen auf einem Tisch. Foto: Armin Weigel/Archiv

Die Beschuldigten sollen zur sogenannten „Audi-Bande“ gehört haben, deren Mitglieder nach den Taten jeweils in PS-starken Fahrzeugen flohen. Nach Einschätzung von Fahndern gehören zu der Bande rund 250 marokkanisch-stämmige Niederländer aus dem Raum Utrecht/Amsterdam.

Die höchste Strafe verhängte das Gericht gegen einen 29-Jährigen, der am 7. August 2017 mit einem 26-jährigen Komplizen einen Geldautomaten in Rheine sprengte und danach bei einer Verfolgungsjagd von der niederländischen Polizei gestoppt wurde. Der 26-Jährige wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt. Alle Angeklagten bestritten die Vorwürfe und machten während des Prozesses keine weiteren Angaben.

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