Bierhoff über Claims und Hashtags: „Ein bisschen überdreht“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat Fehler bei der Vermarktung rund um die Fußball-Nationalmannschaft eingeräumt. „Wir haben das, ja, ein bisschen überdreht. Wir haben das vielleicht überbetont“, sagte Bierhoff am Montagabend beim „Ständehaus Treff“ der „Rheinischen Post“, nach Hashtags oder Claims wie „Die Mannschaft“ befragt: „Deshalb haben wir das stark zurückgenommen.“

04.11.2019, 22:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bierhoff über Claims und Hashtags: „Ein bisschen überdreht“

DFB-Direktor Oliver Bierhoff spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/dpa/Archivbild

Der Europameister von 1996 betonte aber auch die gesteigerten Umsatzzahlen und erklärte: „Man muss das machen, wovon man überzeugt ist und darf sich nicht treiben lassen von schnellen, populistischen Meinungen.“

Die Bewertungen solcher Aktionen hänge vom sportlichen Ergebnis ab. „Das Wichtige ist, dass das Produkt auf dem Platz passt. Wenn wir guten Fußball spielen, sind die ganzen Logos völlig unwichtig“, sagte Bierhoff: „2018 haben wir keine einzige Aktion mehr gemacht als 2014. Damals hatte es keine Diskussion gegeben. Aber davon, womit wir die Mannschaft verbinden, haben wir 2018 viel kaputtgemacht.“ 2014 war Deutschland Weltmeister geworden, vier Jahre später schied das DFB-Team in der Vorrunde aus.

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