Beschäftigte in Landesbehörden häufiger krank

Die Beschäftigten der nordrhein-westfälischen Landesbehörden sind häufiger krank. Der Krankenstand bei den rund 340 000 Mitarbeitern stieg 2018 leicht um 0,19 Prozentpunkte auf durchschnittlich 7,43 Prozent, wie das Innenministerium am Dienstag mitteilte. Zurückzuführen sei die Entwicklung vor allem auf Grippe- und Erkältungswelle im vergangenen Jahr.

08.10.2019, 20:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beschäftigte in Landesbehörden häufiger krank

Eine Frau putzt sich ihre Nase. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Demnach hat der Krankenstand der rund 170 000 Lehrer in NRW den größten Einfluss auf die Statistik. Der lag mit 6,71 Prozent unter der landesweiten Quote. An Hauptschulen und an Förderschulen seien die Krankenstände am höchsten, an Gymnasien am niedrigsten.

Am Dienstag wurde der Gesundheitsbericht, aus dem die Zahlen hervorgehen, vom Kabinett gebilligt. Der Krankenstand in der Landesverwaltung war bereits 2017 leicht gestiegen. Mit einer im Innenministerium eingerichteten Stabstelle „Landeskoordination Betriebliches Gesundheitsmanagement“ will die Regierung den Krankenstand eigentlich senken.

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