Bericht: Immer mehr Kinder landen in der Obhut des Staates

09.01.2019, 19:48 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Deutschland, die zu ihrem Schutz vorläufig vom Staat in Obhut genommen werden, ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das berichtet die „Welt“ mit Bezug auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. Ein großer Teil davon entfalle auf die Gruppe der alleinreisenden minderjährigen Flüchtlinge, doch selbst wenn man sie herausrechne, stieg die Zahl der Inobhutnahmen zwischen 2010 und 2017 von 33 521 auf 38 891 Kinder. Kinder werden in Obhut genommen, wenn sie sich in akuten Krisen- und Gefahrensituationen befinden.

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