Bergbau im Kreis Unna

Hellweger Anzeiger Das Ende des Bergbaus

Abschied vom Schwarzen Gold

1000 Jahre lang wurde im Ruhrgebiet Steinkohle gefördert. Und nichts hat diese Region so geprägt, wie der Bergbau. Am 21. Dezember endet diese Ära. Was bleibt - was kommt? Wir begleiten in einer großen Serie die letzten drei Monate des deutschen Steinkohle-Bergbaus.

Hellweger Anzeiger Maikundgebung

Wie die Maitradition in Bergkamen auch nach dem Ende des Bergbaus weiterlebt

Schröder, Müntefering, Blüm, Steinbrück, Kraft: Die Liste der Spitzenpolitiker bei der Maikundgebung in Oberaden ist so lang wie ihre Tradition. Ein Ende ist auch nach dem Ende des Bergbaus nicht in Sicht. Von Kevin Kohues

Hellweger Anzeiger Abschied vom Bergbau

Der erste Weihnachtsbaum unter Tage war krumm und schief

Im letzten Teil unserer Werner Serie über den Abschied vom Bergbau befassen wir uns, passend zur Jahreszeit, mit den Weihnachtsbräuchen rund um die Zeche Werne.

Hellweger Anzeiger Angst vor Arbeitslosigkeit

Erbitterter Kampf um die Zechen

Vor 25 Jahren gab es in Bergkamen Massendemonstrationen, Straßensperrungen und monatelange Mahnwachen. Die Kumpel kämpften erbittert um ihre Zechen und ihren Arbeitsplätze im Bergbau. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Abschied vom Bergbau

Zechen-Spatenstich 1899: „Wir leben von jetzt an bald mitten im Kohlenreviere“

2019 werden die Gebäude der Zeche Werne I und II genau 120 Jahre alt. Dieser Artikel erinnert an diese Eröffnung im August 1899, die Werne in den folgenden Jahrzehnten sehr verändern sollte.

Hellweger Anzeiger Unterkunft für Neuankömmlinge

Familienanschluss für die Bergbau-Lehrlinge

Gudrun Herbrecht ist ein Einzelkind. Aber sie hat ihre Kindheit mit sieben „großen Brüdern“ verbracht. Das liegt am Bergbau. Von Johannes Brüne

Hellweger Anzeiger Leben in der Zechensiedlung

Hilfe unter Nachbarn und die große Freiheit für die Kinder

Das Leben in der Zechenkolonie war anders als in normalen Mietshäusern. Zumindest etwas davon ist noch geblieben, meint die Familie Gröhling, die in Schönhausen wohnt. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Abschied vom Bergbau

Zechengeschichte: Was von der Kohle sichtbar bleibt

Der deutsche Steinkohle-Bergbau läuft Ende dieses Jahres aus. In Werne liegt das Ende der Kohlezeit bereits 43 Jahre zurück. Doch Zeugen dieser Zeit finden sich noch an diversen Orten. Von Jörg Heckenkamp

Hellweger Anzeiger Bergwerk Neu-Monopol in Bergkamen

Eine neue Zeche für nur gut zehn Jahre

In Bergkamen ist die wohl letzte neue deutsche Steinkohlenzeche in Betrieb gegangen. Sie sollte den Bergbau auf Jahrzehnte sichern. Doch schon nach zehn Jahren war ihr Schicksal besiegelt. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Knappenvereine

Von der gegenseitigen Hilfe zum Bewahren der bergmännischen Tradition

Als der Knappenverein „Glück Auf Germania“ gegründet wurde, ging es darum, kranke Bergleute zu unterstützen. Heute bewahrt er die Bergbau-Tradition in Bergkamen. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Bayernverein Bavaria

Als die neuen Bergkamener aus Bayern kamen

Viele Bergkamener haben bayerische Vorfahren. Sie kamen vor fast 100 Jahren als Bergleute – und versuchten lange, die Tradition ihrer Heimat zu bewahren. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Halde Großes Holz

Der Bergbau hinterlässt „ein kleines Sauerland im Ruhrgebiet“

Wo sich einst ein Waldgebiet erstreckte, erhebt sich die zu einem großen Teil grüne Halde „Großes Holz“, die durch den Bergbau entstanden ist. Ihre Entwicklung ist noch nicht zu Ende. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Naturschutzgebiet Beversee

Der Bergbau schafft unberührte Natur aus zweiter Hand

Das Beverseegebiet wird vom verspotteten „Mückenloch“ zum wertvollen Naturschutzgebiet. Seine Existenz hat es in doppelter Hinsicht dem Bergbau zu verdanken. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Bergbau

Sie nennen ihn Bergbau-Papst

Joachim Huske hat sein Leben dem Bergbau verschrieben. Mit 86 recherchiert er noch immer die Geschichte der Steinkohlenzechen. Ihre Geschichte möchte er bis zu ihrem Ende 2018 fortschreiben. Von Yvonne Schütze-Fürst

Hellweger Anzeiger Grubenunglück auf Grimberg3/4

Der Musiker Günter Brossat trauert bis heute um seine drei Brüder

Günter Brossat hat beim Grubenunglück 1946 auf Grimberg 3/4 drei seiner Brüder verloren. Auch er selbst ging zum Bergbau – bis ihm die Musik den Weg in ein anderes Leben ermöglichte. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Treue Kollegen

Die Grimberg-Elektriker halten auch nach 25 Jahren noch zusammen

Die Zeche Grimberg3/4 gibt es schon lange nicht mehr. Die Mitarbeiter des Elektrobetriebs aber treffen sich noch – obwohl keiner mehr Bergmann ist und manche nicht mehr in der Nähe wohnen. Von Michael Dörlemann

Hellweger Anzeiger Bergbau in Kamen

Gebet für einen Bergmann: „Bricht die Strecke, halt den Stein“

Tief unter Tage war man im Angesicht der Gefahren gottesfürchtig. Milli Bäcker aus Wasserkurl erinnert sich, wie die Familie für ihren Vater gebetet hat. „Er kam immer unversehrt wieder.“ Von Carsten Janecke

Hellweger Anzeiger Ende der Bergbauära

Der harte Arbeitsalltag in Unnas Zechen

Was die körperlich belastende Arbeit im Bergbau mit ihnen gemacht hat – das verrieten Anfang der90er-Jahre ehemalige Bergleute dem Unnaer Horst Weckelmann. Er hat ihre Erinnerungen aufgezeichnet.

Hellweger Anzeiger Rasante Entwicklung

Wie Bergkamen von der Bauernschaft zur größten Bergbaustadt Europas wurde

Ohne den Bergbau würde es Bergkamen als größeren Ort wohl nicht geben. Erst durch die Zechen wuchs die Bevölkerung von wenigen Hundert auf 50.000 Menschen. Ein Streifzug durch die Geschichte. Von Michael Dörlemann

„Drei Bergleute lachen wieder“, titelte der Hellweger Anzeiger am 15. Oktober 1953, nachdem sich an den beiden Tagen zuvor in der Kleinzeche „Frohe Ansicht“ ein Drama abgespielt hatte, bei dem ein Bergmann den Tod fand. Von Sebastian Pähler

Hellweger Anzeiger Ende der Bergbau-Ära

Zwangsarbeiter in Unnas Bergwerken

Der Bergmann Karl Kamphans arbeitete selbst lange unter Tage. Während des Kriegs kam er auch in Kontakt mit Zwangsarbeitern, die Schwerstarbeit leisteten und sich Misshandlungen durch das Aufsichtspersonal