Belgiens Regierungskoalition zerbricht am UN-Migrationspakt

09.12.2018 / Lesedauer: 2 min

Die belgische Regierungskoalition ist über den Streit um den UN-Migrationspakt zerbrochen. Die flämisch-nationalistische Regionalpartei N-VA verließ die Regierung, weil der frankophone liberale Ministerpräsident Charles Michel darauf bestand, zur UN-Konferenz in Marrakesch zu reisen. Dort soll der Migrationspakt am Montag gebilligt werden. Die flämischen Nationalisten lehnen den UN-Migrationspakt kategorisch ab. Michel will nun an der Spitze einer Minderheitsregierung weitermachen. Wie Michel Mehrheiten im Parlament finden will, ist unklar.

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