Bei Polizeieinsatz erschossen: Ermittler halten sich bedeckt

Nach dem Tod eines 25-Jährigen in Wuppertal - mutmaßlich erschossen von Polizisten - haben sich die Ermittler weiter bedeckt gehalten. Eine Obduktion der Leiche des 25-Jährigen sei angeordnet, sagte ein Wuppertaler Staatsanwalt am Montag auf Anfrage. Das Ergebnis stehe noch genauso aus wie das der Blutuntersuchungen des Opfers auf Drogen.

09.12.2019, 15:40 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es gebe Passanten, die Augenzeugen des Geschehens geworden seien, so sie Staatsanwaltschaft. Sie würden nun vernommen. Nach ersten Erkenntnissen hatte der 25-jährige Wuppertaler am Samstagnachmittag mit einem Hammer bei mehreren Autos die Außenspiegel abgeschlagen. Zeugen hatten die Polizei alarmiert.

Die eintreffenden Polizisten sollen dann von dem 25-Jährigen mit dem Hammer bedroht worden sein. Es fielen mehrere Schüsse, der Getroffene starb später im Krankenhaus. Er sei der Polizei bereits bekannt gewesen und durch Straftaten aufgefallen, sagte der Staatsanwalt.

Zu weiteren Einzelheiten und den genauen Abläufen äußerte sich die Staatsanwaltschaft am Montag nicht. Man wolle erste die Zeugenaussagen abwarten. Wie viele Schüsse fielen, ob ein oder mehrere Beamte schossen, ob sie Warnschüsse abgaben und wo das Opfer getroffen wurde - blieb zunächst unklar. Aus Gründen der Neutralität übernahm die Polizei Hagen die Ermittlungen.

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