Flasche vermutlich aus Partyzug geworfen: Ermittlungen

Im Fall der Zweijährigen in Kamen bei Dortmund, die durch eine vermutlich aus einem Zug geworfene Whiskyflasche schwer verletzt wurde, ist der Verursacher noch nicht gefunden. Die Dortmunder Polizei spricht von einem immensen Ermittlungsaufwand, zu dem neben der Spurensicherung die Zeugenbefragung gehöre. „Das wird noch Tage dauern“, sagte ein Sprecher der Dortmunder Polizei am Sonntag. Er verwies darauf, dass etwa 500 Personen an Bord des Partyzuges waren.

03.11.2019, 10:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Flasche vermutlich aus Partyzug geworfen: Ermittlungen

Ein Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht fährt über eine Straße. Foto: Carsten Rehder/dpa/Archivbild

Die Zweijährige war am Freitagvormittag im Bahnhof Kamen von einer Whiskyflasche am Kopf getroffen und lebensgefährlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei „flog“ die Flasche aus einem durchfahrenden Zug. Polizisten stoppten den Partyzug im etwa 65 Kilometer entfernten Greven und nahmen die Personalien der Reisenden auf. Der Zug konnte danach weiterfahren.

Das Mädchen ist laut Polizei nach einer Operation im Krankenhaus außer Lebensgefahr. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln in dem Fall wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Partyzug war am Freitag in Köln gestartet und hatte Norddeich Mole als Ziel.

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