Behörde ermittelt bei Straftaten im Internet

dzStichwort ZIT

Wer Straftaten im Internet – insbesondere im Darknet – begeht, fühlt sich dabei oft sicher. Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) will solche Taten aufklären.

Unna

, 12.09.2019, 11:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) wurde am 1. Januar 2010 als Außenstelle der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Sitz in Gießen errichtet. Seit dem 8. Juli dieses Jahres hat die ZIT ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Die Zentralstelle besteht derzeit aus einem Leitenden Oberstaatsanwalt als Leiter und acht Staatsanwältinnen und Staatsanwälten sowie einem Oberstaatsanwalt als Pressesprecher.

Die ZIT ist erster Ansprechpartner des Bundeskriminalamtes für Internetstraftaten bei noch ungeklärter örtlicher Zuständigkeit in Deutschland oder bei Massenverfahren gegen eine Vielzahl von Tatverdächtigen bundesweit.

Als operative Zentralstelle bearbeitet die ZIT besonders aufwendige und umfangreiche Ermittlungsverfahren aus den Deliktsbereichen:

  • Kinderpornographie und sexueller Missbrauch von Kindern mit Bezug zum Internet
  • Darknet-Kriminalität (Bekämpfung krimineller Darknet-Plattformen sowie des Handels mit Waffen, Drogen und Fälschungsgütern im Darknet)
  • Cyberkriminalität im engeren Sinne (Hackerangriffe, Datendiebstahl und Computerbetrug)

Sie ist darüber hinaus für Aus- und Fortbildung von Richtern, Staatsanwälten und Polizeibeamten zuständig. Die ZIT ist zudem das deutsche Gründungsmitglied in dem Judicial Cybercrime Network, einem europäischen Netzwerk der Justizbehörden zur Bekämpfung der Internetkriminalität.

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