Beamtenbund: Hemmschwelle für Gewalt gegen Beamten sinkt

Der Deutsche Beamtenbund sieht den tödlichen Messerangriff auf einen Stadtmitarbeiter in Köln als Teil einer besorgniserregenden Entwicklung. „Die verachtenswerte Tat in Köln macht auf tragische Art und Weise deutlich, dass es zu einer immer stärkeren Verrohung der Gesellschaft kommt und dass außerdem die Hemmschwelle für Gewalt gegen staatliche Beschäftigte immer weiter sinkt“, erklärte Roland Staude, 1. Vorsitzender des DBB NRW, Deutscher Beamtenbund und Tarifunion Nordrhein-Westfalen am Freitag.

13.12.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Immer häufiger werden Beschäftigte im Öffentlichen Dienst Opfer von Gewalt“, betonte er. Um solche Taten in Zukunft zu verhindern, sei die Politik gefordert. Gute Ideen gebe es viele, aber diese müssten nun auch zeitnah und flächendeckend umgesetzt werden. „Dabei gilt der Grundsatz: Gewaltprävention ist Vorgesetztenpflicht. Es kann nicht sein, dass die Beschäftigten selbst bei alltäglichen Einsätzen heutzutage ihre Gesundheit oder sogar ihr Lebens aufs Spiel setzten“, so Staude. „Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Opfers.“

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