Bayern setzen Ausrufezeichen - Verfolger patzen

Siebter Sieg im siebten Spiel für Basketball-Meister Bayern München. ALBA hat bei Aufsteiger Vechta keine Chance und verliert zum ersten Mal. Immerhin zeigt sich Bamberg wieder verbessert.

11.11.2018, 20:08 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bayern setzen Ausrufezeichen - Verfolger patzen

Die Mannschaft von Dejan Radonjic bleibt in der Liga ungeschlagen. Foto: Matthias Balk

Die Basketballer des FC Bayern München sind in der Bundesliga schon wieder einsame Spitze.

Der Titelverteidiger ist nach dem problemlosen 95:74 im Spitzenspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg mit 14:0 Punkten souveräner Tabellenführer und die einzig ungeschlagene Mannschaft in der Bundesliga. Für Oldenburg war es die zweite Niederlage in Serie.

Nach der Euroleague-Gala gegen Darüssafaka Istanbul (116:70) hatte die Mannschaft von Trainer Dejan Radonjic im ersten Viertel noch leichte Probleme, doch spätestens im dritten Durchgang war die Partie entschieden. Der 14-Punkte-Vorsprung wurde im Schlussviertel noch weiter ausgebaut. Bester Schütze bei den Münchnern war Petteri Koponen mit 15 Punkten. „Der Schlüssel war die zweite Halbzeit und die gute Defensive“, erklärte der Finne nach dem Spiel bei „Telekom Sport“.

Bereits am Samstag verlor Vizemeister ALBA Berlin überraschend beim bislang starken Aufsteiger Rasta Vechta 69:80. Der Hauptstadt-Club hatte nach zahlreichen personellen Ausfällen von Beginn an keine Chance und musste die erste Niederlage hinnehmen.

„Vielleicht wissen wir gar nicht, warum wir bisher so viele Spiele gewonnen haben angesichts der vielen Verletzten“, scherzte ALBA-Trainer Aito Garcia Reneses. Mit Peyton Siva, Nationalspieler Joshiko Saibou und Martin Hermannsson fehlen den Berlinern drei wichtige Leistungsträger langfristig.

In einem packenden Verfolger-Duell setzte sich Vizemeister Brose Bamberg gegen die Gießen 46ers nach Verlängerung mit 109:101 durch. Eine Woche nach dem 66:92-Debakel in Braunschweig zeigte sich der Ex-Meister zwar deutlich verbessert. „Allerdings wurden auch einige Schwächen deutlich“, monierte Nationalspieler Patrick Heckmann. Tyrese Rice überzeugte bei den Gastgebern mit 21 Punkten. Center John Bryant (20 Zähler/11 Rebounds) war Gießens bester Spieler.

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