Baustart an den Grundschulen: Stadtschulpflegschaft vermisst starkes Signal an die Eltern

dzHintergrund

Die Stadtschulpflegschaft sorgt sich um die Finanzierung für die Baumaßnahmen an den Grundschulen und vermisst ein Signal der Politik für einen zügigen Baustart.

Fröndenberg

, 26.06.2019, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Sanierungsbedarf an den drei Grundschulen ist aus Sicht der Stadtschulpflegschaft nicht minder klein als an der Gesamtschule. Nun fürchtet man laut Sprecherin Dr. Anke Lochmann aber, dass die Modernisierung auf die lange Bank geschoben werden könnte. Denn während für die GSF der Fördertopf „Gute Schule“ angezapft werde, müsse die Stadt die Kosten für die Sanierung der Grundschulen von rund sechs Millionen Euro komplett allein tragen. Kämmerer und Beigeordneter Heinz-Günter Freck bestätigte jedenfalls auf Anfrage von CDU-Fraktionschef Gerd Greczka im Schulausschuss, dass er derzeit „keine Förderkulisse“ für die Grundschulen sehe.

Baustart an den Grundschulen: Stadtschulpflegschaft vermisst starkes Signal an die Eltern

Dr. Anke Lochmann ist Sprecherin der Stadtschulpflegschaft, die die Schulpflegschaften der drei Grundschulen vertreitt. © Marcel Drawe

Von Anke Lochmann nach dem Finanzplan befragt, sagte Freck zwar auch, dass man selbst in der letzten Ratssitzung im Dezember noch investive Mittel in den Haushalt einstellen könne. Daran will Lochmann allerdings nicht so recht glauben. Verwundert sei sie auch gewesen, dass es im Schulausschuss keine Diskussion über die Pläne der Architekten Quittmann gab. Sie habe sich ein starkes Signal an die Eltern gewünscht, dass sich die Politik eine zügige Sanierung wünsche. Diese Entscheidung ist auf die Sitzung des Schulausschusses im September verschoben. Dann wird auch der endgültige Sanierungsplan für die Gesamtschule beschlossen.

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