Ballonunfall: Keine Hinweise auf technische Probleme

Knapp eine Woche nach der Havarie eines Heißluftballons in Bottrop dauern die Untersuchungen zur Unfallursache an. Bislang hätten sich keine Hinweise auf technische Probleme oder Schäden an Ballon, Brenner oder Korb ergeben, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) am Freitag. Bis zur Vorlage eines Abschlussberichts könne es noch mehrere Wochen dauern.

06.10.2018, 14:27 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ballonunfall: Keine Hinweise auf technische Probleme

Der an einer Hochspannungsleitung verunglückte Heißluftballon wird von einem Höhenretter untersucht. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Der Ballon mit sechs Personen an Bord hatte sich am vergangenen Sonntag in 65 Metern Höhe an der Spitze eines Hochspannungsmastes verfangen. Zwei Insassen hatten laut Feuerwehr einen Schock erlitten.

Die Untersuchungen der BFU konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die Überreste von Ballon und Korb, wie auch auf die Frage, wann das Fahrzeug zuletzt gewartet wurde. Auch die medizinische Tauglichkeit des 70 Jahre alten Piloten werde geprüft. Zudem trägt die Behörde Daten zur Wettervorhersage und zur tatsächlichen Wetterlage am Unfalltag zusammen.

Die Untersuchungen der BFU konzentrieren sich den Angaben zufolge auf die Überreste von Ballon und Korb, wie auch auf die Frage, wann das Fahrzeug zuletzt gewartet wurde. Auch die medizinische Tauglichkeit des 70 Jahre alten Piloten werde geprüft. Zudem trägt die Behörde Daten zur Wettervorhersage und zur tatsächlichen Wetterlage am Unfalltag zusammen. Etwa ein bis zweimal im Jahr registriert die Bundesstelle vergleichbare Fälle, bei denen Ballone sich in Stromleitungen verfangen.

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