Bahn will Konzerntochter Arriva vorerst nicht verkaufen

07.11.2019, 14:49 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Deutsche Bahn stoppt nach dpa-Informationen vorerst den geplanten milliardenschweren Verkauf ihrer Auslandsverkehrstochter DB Arriva. Die zu erwartenden Erlöse lägen erheblich unter dem Buchwert, hieß es im Umfeld des Konzerns. Aufsichtsrat und Vorstand wollten am Nachmittag bei einer Sondersitzung des Kontrollgremiums darüber beraten. Der Verkauf sollte eigentlich zusätzliche Milliarden für die Eisenbahn in Deutschland bringen. Der Konzern hatte monatelang einen Käufer gesucht und parallel auch einen Börsengang als Plan B vorbereitet.

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